Also, wie habe ich es hinbekommen mein WLAN unter Linux zum Laufen zu bringen? Man erinnere sich an die Ausgangssituation: eine WLAN-Karte von Foxconn (WLL-3350) und ein beschnittener WLAN-Router, welcher mir durch meinen Provider Hansenet zur Verfügung gestellt wurde (Speedtouch 585i v6). Dieser ist mehr oder weniger nur ne Bridge. Unter Windows XP muss ich mich per WLAN connecten und letztendlich trotzdem noch per DFÜ einwählen. Weiß der Geier warum.
Diese Konstellation ist unter Linux wohl keine sehr günstige. Es hat mich dann doch einige Abende gekostet, bis ich es zum Laufen bekommen habe. Was habe ich gemacht? Zuerst den Treiber für die WLAN-Karte installiert. Zum Glück gibt es native Treiber von Ralink, welche mit dieser Anleitung bequem installiert werden können. Nun muss die WLAN-Karte eingerichtet werden. Dazu waren in YaST folgende Angaben nötig:
- IP: 192.168.1.88
- Subnetzmaske: 255.255.255.0
- Gateway: 192.168.1.254
- DNS: 192.168.1.254
- Firewall-Zone: Extern
- Betriebsmodus: Verwaltet
- Authentifizierungsmethode: Offen
- Schlüssel Hexadezimal (und den Schlüssel eben)
- ESSID die richtige…
Dies hat dann offenbar gereicht, um mich zum Router zu verbinden – per WLAN. Aber mit Internet ist dann noch nicht viel. Hier war der Punkt, wo ich verzweifelt bin und nicht wirklich Hilfe gefunden habe im Internet. Unter Windows XP hätte ich mich jetzt per DFÜ verbinden müssen. Doch wie Unter Linux? KInternet macht es nicht. Also habe ich mir die Dateien in /etc/sysconfig/network/ einmal genauer angeguckt und ein wenig rumgespielt. Es gab dort eine Datei dsl0. Diese war offenbar für die Verbindung über Ethernet verantwortlich. Diese habe ich einfach mal kopiert und dsl1 umbenannt. Dadrin habe ich ein wenig rumgespielt und folgende Werte verändert:
- DEVICE=’wlan-id-00:09:f3:71:c4:02′
- MODEM_IP=’192.168.1.88′
- NAME=’DSL-Verbindung2′
Als Device einfach die WLAN-Karte eingetragen, bei Modem die IP, die ich vorher vergeben habe und bei Name einen anderen.
Das ist jetzt mein aktueller Stand. Verbinden tue ich mich mit su -c ‘ifup ra0; ifup dsl1 -prov=provider1′. ra0 ist der Name der Schnittstelle der WLAN-Karte, dsl1 die eben angelegte Datei. So… das musste ich machen, um das Ganze zum Laufen zu bringen. Möge es anderen Leuten helfen.