Monatsarchiv für April 2006

Abhängigkeiten von Linux-Distributionen in einer Mindmap veranschaulicht

Mittwoch, den 26. April 2006

Hier hat sich jemand die Arbeit gemacht und die Abhängigkeiten der einzelnen Linux-Distributionen untereinander grafisch in einer Mindmap dar zu stellen. Inklusive Kinder, Enkel, Urenkel und so weiter. Danke an Golem für diese Meldung.

Den Rechnernamen ändern

Dienstag, den 25. April 2006

Wenn ich in der Konsole war, so war dort immer username@linux zu sehen. “linux” war / ist der Rechnername. Das zu ändern geht recht einfach:computername.png

YaST -> Netzwerkgeräte -> Netzwerkkarte -> eine Karte auswählen und Bearbeiten -> Button Hostname und Server -> im Folgenden Fenster “übernemen” klicken -> den Hostnamen ändern -> ggf. neustarten
So kanns dann aussehen:
dickerchenKonsole.png

Pimp my KDE

Montag, den 24. April 2006

Ich bin im Moment dabei meinen Desktop ein wenig zu verschönern. Sprich n schönes Theme gesucht und gerade dabei dies zu installieren,  wobei es da noch ein paar Schwirigkeiten gibt.

Ansonsten bin ich zur Zeit privat nicht so viel am Rechner, so das die Updates zur Zeit n bissel spärlicher ausfallen.

Suse Linux 10.1 verspätet sich weiter

Freitag, den 21. April 2006

Wie unter anderem bei Golem zu lesen ist, wird sich die finale Version von Suse Linux 10.1 weiter verspäten. Stattdessen sollen jetzt noch zwei Release-Kandidaten erscheinen. Diese Verschiebung ist nicht die erste – eigentlich sollte Version 10.1 schon zur Cebit zur Verfügung stehen. Aktuell kann man Release Candidate 1 hier downloaden.

Nachtrag:
Im Heise-Forum gibt es einen interessanten Erfahrungsbericht über RC1 der Version 10.1.

Open Source Jahrbuch 2006

Mittwoch, den 19. April 2006

Da Linux ja auch was mit Open Source zu tun hat wollte ich einfach mal auf das Open Source Jahrbuch 2006 hinweisen, welches man sich kostenlos runterladen und durchlesen kann. Es kommt auf stolze 500 Seiten und behandelt alle Möglichen Themen, die denn so mit Open Source zu tun haben. Na ja.. einfach mal angucken!

Direkt zum Downloadzum Blogeintrag

Michael Kofler – Linux

Mittwoch, den 19. April 2006

Das Buch “Linux – Installation, Konfiguration, Anwendung” von Michael Kofler habe ich mir schon vor der ersten Installation gekauft, und werde jetzt mal berichten, wie ich es so finde.

Auf den knapp 1300 Seiten wird eigentlich so ziemlich alles beschrieben und behandelt, was denn so mit Linux zu tun hat. Die folgenden Tehmen werden behandelt (vom Klappentext):

  • Installation und erste Schritte
  • Anwendung: KDE und Gnome, OpenOffice, Gimp, Internet, Drucken und Scannen, Digitalkameras, CDs und DVDs brennen, Audio und Video
  • Arbeiten mit der Shell: bash, alphabetische Kommandoreferenz
  • Konfiguration und Grundlagen: Prozessorverwaltung, Dateiverwaltung, Basiskonfiguration, Software- und Paketverwaltung, X, Netzwerk- und Internetkonfiguration, Systemstart (GRUB), Kernel 2.6 und Module
  • Server-Konfiguration: Internet-Gateway, DHCP, DNS, Firewall, VPN, Apache, PHP, MySQL, FTP, SSH, Samba, NFS, NTPD

Auf den gut 1300 Seiten findet man eine geballte Ladung an Informationen – nix, was man nicht findet. Ich habe mich gut zurecht gefunden und (fast) alles gefunden, was ich bei meiner bisherigen “Linux-Laufbahn” gebraucht habe. Außerdem kommt es mit zwei DVDs daher (Knoppix 4.0 und Suse Linux 10.0). In Kennerkreisen wird dieses Buch als das Standardwert und ein Muß für alle Linuxer gehandelt.

Damn Small Linux – die Minidistribution

Dienstag, den 18. April 2006

Heute habe ich mir mal die Distribution DamnSmallLinux angeguckt und ausprobiert. DSL hat eine Größe von 50 (!) MB – daher auch der Name – und ist in der Version 2.3 aktuell.

Das Booten ging erstaunlich schnell und hat nur wenige Sekunden gedauert – is ja auch nicht viel zu laden. :D Probleme gibt es anscheinend wieder mit der Tastatur – mal nimmt er den Nummernblock an, ein andern mal nicht. Aber es gibt Schlimmeres!

DSL setzt auf den Windowmanager Fluxbox, der sehr ressourcensparend ist. Alternativ kann man aber auch JWM benutzen. Die Optik ist ein klein wenig gewöhnungsbedürftig. Eine Besonderheit ist es, das ein Startbutton nicht vorhanden ist. Alle installierten Applikationen kann man mit einem Rechts-Klick auf den Desktop bekommen.

Auf der Live-CD sind nur die nötigsten Applikationen installiert. Dazu zählen der Webbrowser Firefox, ein paar Spiele, ein FTP-Client und einfache Office-Programme.

Der Internetzugang übber PPPoE ist wieder mit pppoeconf zu konfigurieren und geht recht problemlos. Beim Booten sollte man die Option zum einstellen der Tastatur benutzen. Außerdem kann man die Live-CD komplett in den Arbeitsspeicher laden.

dsl lang=de toram

dsl_start.jpgAls vollständiges Linux reicht DSL sicher nicht – jedoch kann man es dort einsetzen, wo für Linux nicht viel Platz ist, oder eben auf alten Kisten, die mit KDE und Gnome nicht um können.

Die aktuellste Version gibt es hier. Der Screenshot zeigt die Ansicht nach dem ersten Start.

Frohe Ostern

Montag, den 17. April 2006

So… nachträglich frohe Ostern – ich war bei meinen Eltern – deswegen gab es keine Updates.

Den Kleinen spielerisch Linux nahbringen

Donnerstag, den 13. April 2006

Weil ich gestern Fußball gucken wollte und meine Freundin nicht, habe ich sie glatt mal an den Rechner gesetzt. Um ihr auch mal Linux zu zeigen habe ich einfach mal Supertux angeschmissen und sie spielen lassen. Vielleicht kann ich bei ihr ja auch eine Umgewöhnung schaffen!? Zumal sie nicht viel mehr als Internet und ab und zu mal Officeprogramme nutzt. Und sie ist auch so jemand, der gerne mal unbeholfen rumklickt wenn was aufpoppt (“Wollen Sie das installieren?”). Hoffentlich liest Sie diesen Beitrag nie. :) Mal schauen.

Nachtrag 17.04.:
Aus Spaß habe ich während Ostern meiner Schwester auch mal Linux gezeigt – einfach mal so, weil sie wissen wollte, was Linux denn ist. Also die Ubuntu-Live-CD reingepackt und gezeigt. OK -  sie war hauptsächlich von den Spielen begeistert aber immerhin. :D

FTP-Client gesucht [Geloest]

Mittwoch, den 12. April 2006

Ich suche einen schicken FTP-Client. Ausprobiert habe ich schon kbear (mit dem kam ich irgendwie nicht zu recht), gftp (der war an sich schick, aber hat Probleme beim Speichern der lesezeichen gemacht) und kasablance (der ist auch ganz schick, nur vermisse ich Funktionen wie chmod oder Umbenennen).

Was ich haben will:

  • Speichern von Lesezeichen
  • Standard-Funktionen wich chmod, umbenennen, mkdir usw.
  • am liebsten zwei fenster nebeneinander
  • Gui-Anwendung

Unter Windows habe ich psftp sehr gemocht, aber das Programm gibt es ja unter Linux nicht.

Nachtrag 12.04.:
Gefunden! KFTPGrabber scheint ganz gut auszusehen und scheint alle meine Anforderungen abzudecken.

Nachtrag 13.04.:
Offenbar eignet sich auch der Konquerer sehr gut beim Umgang mit FTP-Servern. Um Passwörter zu speichern kann man KWallet nutzen oder die Passwörter direkt in die URL schreiben (user:passwort@host). Ich schau es mir nach dem Wochenende noch einmal genau an.