Archiv der Kategorie ‘Distributionen‘

Lebenszeichen, Update, Zukunft

Mittwoch, den 14. Januar 2009

Es hat sich lange nichts getan. Weder in diesem Blog, noch bei meinem Linux. Ersteres ändert sich jetzt mit diesem Posting. Und zweiteres hat sich heute auch geändert.

Bis vorhin war ich noch mit openSuse 10.2 unterwegs. Schon leicht was älter. Da 11.1jetzt seit fast nem Monat draußen ist, habe ich mir in den Arsch getreten und daslängst notwendige Update gefahren. Die Installation war leicht einfach und hat keine Probleme bereitet. Und natürlich nutze ich auch KDE 4.1. Schon leicht gewöhnungsbedürftig und man merkt, dass es noch nicht fertig ist. An allen möglichen Ecken finde ich Sachen, die einfach nur nicht funktionieren. Ich war schon gewillt KDE 3.5 zu benutzen, aber ich werde mal versuchen den Spaß weiter zu nutzen.

Wie geht es jetzt mit diesem Blog weiter? Fakt ist, dass es mehr oder weniger eingeschlafen ist. Das liegt hauptsächlich an der Tatsache, dass ich nur noch wenig an meinem Linux rumdoktore (was sich jetzt ja sicherlich ändern dürfte, bis das System wieder komplett läuft). Von daher gibt es halt immer weniger zu bloggen. Und so wirklich als Einsteiger will ich mich auch nicht mehr bezeichnen. ;)
Wie dem auch sei – ich habe da schon eine Idee und wenn ich mit dem ganzen Geupdate fertig bin, werde ich das Ganze wohl machen..

Gastbeitrag: Linux und der Konsum-Mensch

Montag, den 28. Januar 2008

Vorwort: Der folgende Beitrag ist ein Gastbeitrag von Roman Hanhart, welcher im Rahmen der Aktion “500 Tage Wordpress” entstanden ist.


Linux ist eigentlich gar nicht so alt. Denn erst 1991 begann die eigentliche Geschichte des freien Betriebssystem mit Linus Torvalds. Also vor etwa 16 Jahren. DOS ist deutlich älter, denn es wurde bereits 1980 produktiv eingesetzt. Aber auch UNIX ist steinalt, erste Gehversuche machte das Urgestein 1969. GNU/Linux basiert auf UNIX und ähnelt bis heute dem Urahnen. Lange Zeit blieb es ein Betriebssystem für Logengänger in den binären Gefilden. Für Normalsterbliche und Nutzer eines PCs war Linux nicht interessant, weil es ein Grundwissen voraussetzt, das üblicherweise nicht in jenen Köpfen vorhanden war. Und oft konnte man den Eindruck bekommen, dass dieser Umstand den eingefleischten Linuxaner gerade recht und billig war. Denn dadurch konnten sie ihr Geheimwissen hinter ihren Mauern horten, ohne dass wirklich die breite Masse davon profitieren konnte. Mit schrägen Blicken missbilligten sie den Aufschwung und das steile Emporsteigen eines andern Betriebssystems aus Redmond und lachten hämisch ob den Benutzern, die mangels “wirklichem Wissen” ein Spielzeug, statt ein OS nutzen würden. Heute ist diese Spezies praktisch ausgestorben. Niemand mehr lacht einen Windows-User aus oder beschimpft einen Linux-Menschen als Bastler. GNU/Linux wird auch nicht mehr bloss als Server genutzt, sondern findet den Weg auch zunehmend auf die Desktops.

Dazu hat auch die Weiterentwicklung von GNU/Linux beigetragen. Just jene grafischen Elemente, welche bei Windows breit aufgenommen und liebend gerne benutzt wurden, entlehnten sich die Macher der Linux-Distributionen und ahmten jene fast haargenau nach. Allerdings sind die meisten der grafischen Elemente, die heute zum alltäglichen Arbeiten am Rechner gehören, ein Relikt aus der alten Apple-Zeit. Aber das will heute niemand mehr wissen. Und so entwickelt sich auch GNU/Linux für den Desktop langsam aber sicher zum Konsum-Produkt, das fast jedermann bedienen kann. Die Speerspitze dieser Entwicklung bildet der Debian-Abkömmling Ubuntu mit seinen Ablegern Xubuntu, Edubuntu und Kubuntu sowie Gobuntu. Mit jenen einfach zu bedienenden Distributionen hat so mancher Windows-User sich an einem Linux versucht und einige wenige von ihnen sind daran hängengeblieben.

Linux als gesamte Entwicklung hat sich aus ihren eigenen Mauern herausgewagt und den Schritt in die Konsumwelt gewagt. Desktop und Linux ist heute keine exotische Lösung mehr. Sie ist salonfähig und damit gehen die Entwickler auch Kompromisse ein. Distributoren werden grösser und damit stehen sie vor der Aufgabe, auch unattraktive Entscheidungen fällen zu müssen, die einer breiten Masse entgegenstehen. Google befindet sich zur Zeit in der selben Phase und wird deswegen auch als “microsoftige Firma” bezeichnet. Politisch und kommerziell dürfte es nicht einfach sein, ein freies GNU/Linux zu vermarkten. RedHat und Consorten haben es versucht, sind teilweise erfolgreich, haben aber in manchen Bereichen einen Schuh voll Zoff herausgezogen.

Wie dem auch sei; GNU/Linux und Apple werden wohl gemeinsam in Zukunft der Firma Microsoft zu Redmond einige Marktanteile unter den Füssen wegziehen. Ob wir als Konsumenten dann schliesslich Vorteile daraus ziehen können, bleibt offen. Klar hingegen ist, dass sich der Wettbewerb immer zu Gunsten einer gesunden Innovation und einer Preis-Nivellierung bewegt hat. Deswegen dürfen wir alle hoffen, dass der linuxansiche Aufstieg sich zu Gunsten Aller entwickelt.

Der Umstieg (2) – Und wohin soll’s gehen?

Mittwoch, den 24. Oktober 2007

Beginnen wir nun im zweiten Teil, uns mit einer nicht unwichtigen Aufgabe auseinander zu setzen – wie lässt sich eine Linuxdistribution finden, welche uns nach dem Umstieg täglich konfrontieren und dabei trotzdem noch gefallen soll?

Eine Sache noch vorweg: Ich werde niemandem die Distribution empfehlen können. Die Distributionsvielfalt ist einfach zu riesig und die persönlichen Vorlieben sowie die Einsatzgebiete der verschiedenen Systeme sind zu unterschiedlich, als dass ich diesbetreffend eine verbindliche Aussage machen könnte. Die Entscheidung für eine geeignete Distribution muss also jeder für sich treffen. Dennoch werde ich einige Hinweise geben und eigene Erfahrungen schildern, die zumindest mir bei der Auswahl meiner aktuellen Linuxdistri helfen konnten.

Hörensagen
Als kompletter “Linux-Noob” weiß man nicht, was man von all den Distributionen halten soll, geschweige denn, welche man überhaupt nehmen soll. So erging es auch mir, als ich vor über einem Jahr den ersten Versuch wagte, von Windows auf Linux umzusteigen. Nur vom “Hörensagen” kannte ich die eine oder andere Distribution. SUSE, Knoppix und Ubuntu waren mir Begriffe, die ich noch halbwegs einordnen konnte, sie wurden auch in diversen Onlinemagazinen (sogar auf spiegel.de in der Rubrik “Netzwelt”) oft gelobt. Bei anderen Distributionen wurde es dann spärlich mit meinem Wissen. Mir war zwar bekannt, dass Debian und Red Hat irgendwelche Distris sind, aber das war es auch schon. Welche anderen Namen ich bis dahin kannte und als Distribution identifizieren konnte, vermag ich heute nicht mehr zu reproduzieren (es sind mittlerweile einige Namen in meinem Gedächtnis dazu gekommen ;) ).

So weit, so gut
Von SUSE wusste ich, dass es als einsteigerfreundlich gilt, von Ubuntu, dass es von irgendeinem Millionär finanziert wurde und ebenso einfach bedienbar sein soll, von Knoppix, dass es gut für System- und Dateirettung geeignet war, weil es darauf spezialisiert ist, als Live-CD zu funktioneren.
Da ich als totaler Neuling im Linuxbereich kein Risiko eingehen wollte, ließ ich alles, was ich nicht kannte, links liegen und entschied mich für SUSE, genauer gesagt für openSUSE, der kostenfreien Variante.

openSUSE
Zunächst installierte ich mir also openSUSE in der Version 10.1. Bei der Desktopumgebung (Desktop Environment) fiel die Wahl auf KDE, weil es sehr windowsähnlich ist und ich mir erhoffte, dadurch mehr Vertrautheit mit dem System zu gewinnen. SUSE gilt, wie schon erwähnt, als sehr einsteigerfreundlich (insbesondere mit KDE) und stabil. Die Distri enthält von Haus aus viele Programme für den täglichen Bedarf und darüber hinaus auch viele andere Programme. Eigentlich wünscht man sich kaum mehr als das: einfach in der Handhabung, sofort lauffähig und sehr stabil, großer Funktionsumfang durch viele Programme in der Standardinstallation. Die genannten Punkte sind also eindeutig den “Pro’s” einzuordnen.
Leider musste Linux meiner Bequemlichkeit wegen wieder weichen – ich blieb vorerst bei Windows. Denn… Nein, eine weitere Kommentierung werde ich noch nicht machen, ich komme gleich darauf zurück.

Kubuntu
Im Frühling dieses Jahres versuchte ich es erneut. Diesmal musste Kubuntu in der Version 7.04 herhalten. Ubuntu mit der Desktopumgebung Gnome testete ich zuvor kurz einmal aus, aber KDE hat für einen eingefleischten Windowsbenutzer wie mich schlicht den Vorteil, etwas vertrauter zu wirken, deshalb installierte ich das “Ubuntu mit K”. ;)
Im Grunde hat Kubuntu die gleichen Eigenschaften wie openSUSE. Und so konnte sich auch Kubuntu bei mir nicht durchsetzen. Windows blieb abermals das Betriebssystem meiner Wahl.
(Liebe SUSE- und Kubuntu-Liebhaber, verzeiht mir bitte diese Bemerkung der “Gleichheit” der beiden Distris. Es ist nun mal nicht von der Hand zu weisen, dass in den Grundzügen eine unverkennbare Ähnlichkeit besteht. Für Anfänger machen die beiden Distris nunmal kaum einen Unterschied. …Natürlich sind wir uns alle im Klaren, dass es für den Kenner ganz bestimmt wesentliche Unterschiede gibt. :D )

Was gefiel mir nicht?
Die beiden Distributionen weisen sich aus durch eine prima Hardwareerkennung, das System ist nach der Installation sofort einsatzbereit, die Programmauswahl lässt keine Wünsche offen, die Bedienung ist wegen der Ähnlichkeiten zu Windows recht einfach und intuitiv, alles läuft auf Anhieb… Moment, wirklich alles?

Hardware
Ich hatte sowohl unter openSUSE als auch unter Kubuntu Probleme mit meinen beiden Monitoren, die auch noch unterschiedlicher Größe und Auflösung sind. Der Xinerama-Modus, welcher den Desktop auf beide Bildschirme verteilen kann, wollte nicht ganz so, wie ich es wollte. (Details erspare ich mir jetzt.)
Des Weiteren wollten meine Bluetooth-Eingabegeräte (Maus und Tastatur von Microsoft) nicht immer erkannt werden. Wenn doch, dann funtkionierte das Mausrad nicht, von den Daumentasten brauche ich gar nicht erst anfangen und die Multimedia- und Sonderfunktionstasten auf meiner Tastatur verhielten sich analog den Daumentasten meiner Maus.

Software
Da war noch etwas, was mich gewaltig störte: Die beiden Linuxdistributionen openSUSE und (K)Ubuntu sind mit einer großen Auswahl an Software ausgestattet. Gut? Für manch einen schon, für mich nicht. Ich befand beide Distris für völlig überladen. Ich wollte nicht so viel Zeug auf meinem Rechner haben, von dem ich gerademal einen Bruchteil nutze. Darüber hinaus waren meine Lieblinge von Mozilla nicht immer die Standardsoftware für den Browser und den EMailclient und manchmal (so hatte ich den Eindruch) waren für einen einzigen Zweck gleich mehrere Tools installiert. Alles nicht in meinem Interesse. Ich wollte ein schlankes System, voll funktionstüchtig, aber eben ohne diesen überflüssigen Overhead.
Klar, das hätte man mit den Un-/Install-Tools auch ändern können. Jedoch sind diese Tools für einen Linuxneuling nicht ganz koscher. Insbesondere die Auflösung von Abhängigkeiten zu anderen Programmbibliotheken ist gewöhnungsbedürftig. Solange man das noch nicht durchblickt, deinstalliert man die nicht gewünschte Software nur ungern.

Desktop Environment
Im Nachhinein (das war mir damals wahrscheinlich noch nicht bewusst) kann ich auch sagen, dass mir die Desktopumgebung KDE gar nicht gefiel. Ich verließ mich vorwiegend auf die Meinung anderer (Zeitschriften und Internetartikel), was die grafische Oberfläche anging. Schließlich ist KDE ja total windowsähnlich und demnach intuitiv für Windowsbenutzer. Heute kann ich sagen, dass mir persönlich die Gnome-Oberfläche sehr viel besser gefällt. Ich halte sie insgesamt für etwas aufgeräumter, insbesondere trifft dieser Eindruck auf das Programmmenü zu, unter Windows formerly known as Startmenü. Kurzum: Gnome find ich einfach gut. :)

Bevor ich alles schlecht rede…
…möchte ich betonen, dass die Konfiguration der Oberfläche unter KDE wirklich sehr leicht vorgenommen werden kann. Die Einstellungsmöglichkeiten sind wirklich erstklassig.
Das soll widerum nicht heißen, dass Gnome sich schlecht konfigurieren lässt. Worauf ich hinaus will, ist Folgendes: Ohne sich in Konkurrenz stehende Desktopumgebungen anzusehen, kann man einfach kein Urteil fällen. Man muss einfach beide mal gesehen und ausprobiert haben. Ergo lautet unser Merksatz an dieser Stelle: Probieren geht über studieren.

Und die Distris?
Auch hier trifft der letzte Merksatz zu. Das Wichtigste bei der Entscheidung für eine Linuxdistribution ist die Erfahrung, mit einer, zwei oder gar mehr Alternativen mal gearbeitet zu haben. Nur so erhält man genügend Vergleichsmöglichkeiten.

Ausprobieren? – Aber es gibt so viele.
Ja, es gibt sehr viele Distributionen. Es lassen sich unmöglich alle von ihnen testen, das ist vollkommen richtig. Deshalb kann man sich besipielsweise in der Wikpedia von einem Distri-Vergleich etwas inspirieren lassen. Auch der dort weiterführende Link zu Distrowatch kann bei einer Eingrenzung auf zumindest zwei oder drei Linuxdistris unterstützen.

Fedora
Mir waren die beiden Links zur Wikipedia und Distrowatch eine große Hilfe. Und mir halfen natürlich die Erfahrungen der ersten beiden Umstiegsversuche. Und so entschied ich mich, fortan mit Fedora in der aktuellen Version 7 zu arbeiten. Was die Desktopumgebung betrifft, wollte ich eigentlich nur mal eben austesten, ob ich mit Gnome schlechter zurechtkomme als mit KDE. Und siehe da, ich komme sogar besser damit zurecht. Sogar mein oben erwähntes Monitorproblem bereitet mir nun keine Sorgen mehr. Zwar wurden meine Bluetoothgeräte nicht gleich erkannt (ganz im Gegensatz zum dazugehörigen Bluetooth-USB-Stick), aber das ließ sich sehr leicht beheben.
Insgesamt bin ich von Fedora begeistert und kann jedem die unverbindliche Empfehlung geben, Fedora wenigstens einmal auszuprobieren. :D

Fazit
Wie im ersten Teil der Reihe “Der Umstieg” ziehe ich wieder als Resümee, dass alles hier Geschriebene auch in wenigen Worten hätte zusammengefasst werden können, was ich hiermit auch tue:

  • Es gibt viel zu viele Linuxdistributionen auf dieser Welt.
  • Es gibt nicht die geeignete Distribution für jeden.
  • Folglich muss individuell recht diffizil verglichen werden.
  • Eine Vorauswahl ist möglich, ohne die Distris selbst zu testen.
  • Internetseiten können dabei helfen (für Links siehe oben).
  • Nach getroffender Vorauswahl hilft nur noch eins: Ausprobieren.
  • Selbiges gilt für die Desktop Environment.

Abschließend möchte ich noch kommentarlos folgenden Link offerieren, welcher eine chronologische Übersicht der gängigen Linuxdistributionen verschafft: Linux distro timeline

Des ging schnell

Sonntag, den 16. September 2007

Wow… ich habe mir eben Ubuntu 7.10 auf meinem Desktoprechner installiert und hatte schon nach einer knappen halben Stunde ein fertiges System vor mir. Wenn ich es denn eingerichtet habe, folgt mehr über das System. Nur so viel – es soll vor Allem für Testzwecke benutzt werden. Schaun mer mal…

Was ich zu (K)Ubuntu zu sagen habe

Dienstag, den 29. Mai 2007

Der Herr Yoda veranstaltet im Moment einen Blogkarneval zum Thema Ubuntu (nebst Ablegern mit alternativen Windowmanagern). Also will ich auch mal meine Meinung zu dem Thema preis geben.

Eins vorab – wirklich tiefgründig habe ich mich noch nicht mit Ubuntu auseinander gesetzt. Allerdings habe ich mir schon einige Male die verschiedenen Versionen angeguckt und halt ausprobiert.

Angefangen hat das ganze vor knapp zwei Jahren, wo ich mir die CDs kostenlos per Internet bestellt habe. Damals wollte ich einfach nur mal gucken, was denn das für ein Betriebssystem ist, was kostenlos aus Übersee verschickt wird. Nach einer kleinen Weile kamen die CDs an und ich habe die Live-CD eingelegt. Es hat gefallen, doch nach etwa einer Stunde war die CD wieder bei Seite gelegt und geriet mehr oder weniger in Vergessenheit. Eine Zeit lang später hatten wir im Rahmen der Ausbildung eine Hardwareschulung. Das Finale war die Installation eines Betriebssystems. Ich habe mich erinnert, dass ich da noch eine CD rumliegen hab, hab sie mitgenommen und installiert. Ubuntu wurde als besonders einsteigerfreundlich beschrieben, aber die Installation war es nicht unbedingt. Sie fand größtenteils im Textmodus statt, was vielleicht auch an der Hardware lag. Mit dem System haben wir dann ein wenig rumgespielt. Mir hat immer noch gefallen, was ich da gesehen habe – aber mehr auch nicht.

Anfang des letzten Jahres bin ich dann auf Linux umgestiegen. Meine Wahl fiel allerdings auf SuSE – aus “niederen” Gründen. :) Beim Windowmanager fiel meine Wahl damals auf KDE. Seitdem versuche ich so ziemlich jede neue Version von Kubuntu als Live-CD auszuprobieren. Mit Version 7.04 bin ich auch fast schwach geworden. Ich hätte mich ja auch für Kubuntu entschlossen, doch leider habe ich die CD auf meinem neuen Laptop nicht zum Laufen gebracht und ich habe mich wieder für SuSE entschieden.

Alles in Allem kann ich sagen, das (K)Ubuntu eine sehr schicke Distribution ist. Ich werde mir auf jeden Fall auch die kommenden Versionen angucken und mal sehen – vielleicht findet es ja doch noch mal den Weg als meine Distribution der Wahl.

Einblick in KDE4

Samstag, den 28. April 2007

Vor einer kleinen Weile ist eine Live-CD mit der aktuellen Entwicklerversion von KDE 4 erschienen. So kann makde4.pngn den kommenden Desktopmanager einmal ausprobieren. Hab ich doch glatt mal gemacht. CD hier herunter geladen, gebrannt und ab geht’s.

Der erste Eindruck war leider etwas enttäuschend – ich hatte mir irgendwie mehr erwartet. Das sah alles irgendwie nicht sonderlich neu aus – vielleicht hat aber auch nur das richtige Theme gefehlt. Dazu sind mehrer Programme abgestürzt – was aber durchaus verschmerzbar ist bei einer Entwicklerversion. :) Ansonsten habe ich auch noch einen Blick auf die kommende Version von Amarok werfen können – gefällt.

Ich konnte nicht wiederstehen

Dienstag, den 24. April 2007

kubuntu_start.png… und hab mir gestern mal Kubuntu 7.04 runtergeladen, gebrannt uns ausprobiert. Also ich muss schon sagen – sieht ja schick aus. Die KDE-Version ist mit dem notwendigsten ausgestattet – also Office, Media, Brennprogramm, Internetzeugs. Insgesamt durchaus eine Distribution, die meiner SuSE Konkurrenz machen könnte. Mal schaun.

OLPC – LiveCD getestet

Sonntag, den 15. April 2007

Ich habe es dem Heinrich Weber vom DimidoBlog mal gleich gemacht und mir die Live-CD des 100-Dollar-Laptops angeguckt, welche man hier herunter laden kann.

Was soll ich großartig sagen? Das System bringt ein paar Programme mit sich (unter anderm ein Zeichenprogramm, ein Browser und ein Schreibprogramm) und ist recht einfach – was nicht abwertend sein soll. Mir gefallen die “sich ausblendenden” Taskleisten nicht. Ein Mausbewegung in eine Ecke bringt sie jedoch wieder zum Vorschein. Ein bisschen anders ist auch die Funktion zum Schließen eines Programmes – dazu muss man auf den Icon in der Taskleiste klicken. Das eigentliche Programm hat keinen passenden Button.

Jetzt folgen noch ein paar Screenshots. Denn anders als der Heinrich habe ich die Live-CD in VirtualBox laufen lassen. Da kann man leicht Screenshots machen :)

Vor dem Booten:
olpc_start.png

Vor der ersten Benutzung:
olpc_erster.png

Der leere Bildschirm nach dem Start:
olpc_leererbildschirm.png

Blockparty – ein Tetrisklon:
olpc_blockparty.png

Der Webbrowser:
olpc_browser.png

Der Taschenrechner:
olpc_calc.png

eToys:
olpc_etoys.png

Der Feedreader:
olpc_feedreader.png

Das Zeichenprogramm:
olpc_paint.png

Der PDF-Reader (mit dem erst besten PDF, welches ich im Internet gefunden habe):
olpc_read.png

TamTam:
olpc_tamtam.png

Die Textverarbeitung:
olpc_writer.png

Die Gnome-Oberfläche:
olpc_gnome.png

Nachtrag: Ich sehe gerade, das in der Titelleiste der VirtualBox “Knoppix 5.2″ steht – ich habe die Konfiguration genutzt. Ein Schönheitsfehlerchen :)

Knoppix 5.0.1 – die Mutter aller Live-CDs

Sonntag, den 30. Juli 2006

Bildschirmphoto1.pngNachdem ich die Easy Linux ja schon ne Weile rumliegen habe, habe ich mnir jetzt mal die DVD geschnappt um Knoppix zu testen.
Beim Booten ist die Option toram interessant. Knoppix wird do komplett in den Arbeitsspeicher geladen, läuft so schneller und flüssiger. Ich habe einen Arbeitsspeicher von 1024 MB – bis auf ein paar Rucklern ist alles super.

Standardmäßig wird Knoppix mit KDE geladen. Dies kann man über die Boot-Option desktop ändern. Es sind alle möglichen grafischen Oberflächen auf der DVD enthalten. So etwa Gnome, Fluxbox oder icewm. Auf dem Screenshot links sieht man den Bildschirm unter KDE.

An Programmen lässt sich nichts vermissen. So ziemlich alles, was man braucht ist vorhanden. Meiner Meinung nach zu viel. Wozu brauche ich 20 Editoren oder 30 Spiele auf einer Live-DVD? Gut, ich kann jemandem ein komplettes Bild über Linux machen, aber ich brauch es nicht.

Die Konfiguration des Internetzugangs war einfach. Einfach unter dem Menüpunkt Knoppix -> Netzwerk / Internet -> ADSL/PPOE konfigurieren wählen, Passwort und Benutzername eingeben und schon ist man online. Zumindest wenn man ADSL nutzt. :D

Mein Fazit: Eine für, meine Verständinsse, als Live-DVD zu überladene Dustribution. Es soll aber auch eine Live-CD geben. Es sind meiner Meinung nach zu viele Programme doppelt, die genau das Gleiche tun.

Nachtrag:
Link zur Knoppix-Seite

Damn Small Linux – die Minidistribution

Dienstag, den 18. April 2006

Heute habe ich mir mal die Distribution DamnSmallLinux angeguckt und ausprobiert. DSL hat eine Größe von 50 (!) MB – daher auch der Name – und ist in der Version 2.3 aktuell.

Das Booten ging erstaunlich schnell und hat nur wenige Sekunden gedauert – is ja auch nicht viel zu laden. :D Probleme gibt es anscheinend wieder mit der Tastatur – mal nimmt er den Nummernblock an, ein andern mal nicht. Aber es gibt Schlimmeres!

DSL setzt auf den Windowmanager Fluxbox, der sehr ressourcensparend ist. Alternativ kann man aber auch JWM benutzen. Die Optik ist ein klein wenig gewöhnungsbedürftig. Eine Besonderheit ist es, das ein Startbutton nicht vorhanden ist. Alle installierten Applikationen kann man mit einem Rechts-Klick auf den Desktop bekommen.

Auf der Live-CD sind nur die nötigsten Applikationen installiert. Dazu zählen der Webbrowser Firefox, ein paar Spiele, ein FTP-Client und einfache Office-Programme.

Der Internetzugang übber PPPoE ist wieder mit pppoeconf zu konfigurieren und geht recht problemlos. Beim Booten sollte man die Option zum einstellen der Tastatur benutzen. Außerdem kann man die Live-CD komplett in den Arbeitsspeicher laden.

dsl lang=de toram

dsl_start.jpgAls vollständiges Linux reicht DSL sicher nicht – jedoch kann man es dort einsetzen, wo für Linux nicht viel Platz ist, oder eben auf alten Kisten, die mit KDE und Gnome nicht um können.

Die aktuellste Version gibt es hier. Der Screenshot zeigt die Ansicht nach dem ersten Start.