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Ach Mensch… Ich werde mit meiner ATI 9600 Pro einfach nicht glücklich unter Linux. Jetzt habe ich schon im Fedorablog von einer neuen ATI-Treiberversion erfahren und vorhin mal selbigen aus dem Livna-Repository installiert und dann funktioniert wieder nichts so, wie es funtkionieren soll.

Problem Auflösung
Die native Auflösung von 1600×1200 meines “Nummer-1″-Monitors bekomme ich abermals nicht zum Laufen. Diesmal aber läuft er immerhin auf 1440×900 (zu meiner Erleichterung sogar mit dicken schwarzen Rändern, also vollkommen unverzerrt). Der zweite und kleinere Monitor daneben (native Aufl. 1024×768), quasi meine “Trabanten”-Glotze, bleibt hingegen komplett schwarz.

Problem Fensterverhalten
Ach ja, hab ich schon erwähnt, dass sämtliche Programme und Fenster, die ich starte, ohne eine Titelleiste auskommen müssen? Die wird einfach nicht angezeigt. Offene Fenster lassen sich weder verschieben noch vergrößern oder verkleinern.
Mein erster Gedanke hierbei war: Fensterverhalten geändert? Sowas macht der neu installierte Treiber auch gleich? Na dann mal sofort wieder alles zurücksetzen.

Wenn ich nun über die Einstellungen das Fensterverhalten festzulegen gedenke, begrüßt mich auch gleich eine Fehlermeldung, die genau das verhindert (welche Meldung das genau war, habe ich just im Moment natürlich wieder nicht im Kopf).

Problem ATI
Jedes Mal, wenn ich eine Version des ATI-Treibers installiere, gibt es irgendwelche Probleme. Diese sind häufig unterschiedlich in ihren genauen Ausprägungen, aber im Grunde sehr ähnlich. Entweder ist es eine falsche Auflösung oder der Xinerama-Modus entspricht nicht meinen Erwartungen oder aber es ist eine Kombination aus beidem.

Problem Frust
Das macht mir keinen großen Spaß mehr. Ich denke, ab sofort werde ich keine Berichte mehr schreiben über meine Schwierigkeiten mit den immer wieder Probleme verursachenden ATI-Treibern. Schließlich kennt ihr mittlerweile meine Sorgen um meine Monitorkonstellation zur Genüge.

Problemursache
Diese proprietären Treiber sind einfach mal… uncool.

Für den Betrieb eines einzelnen Monitors mögen diese Treiber keine/wenige Probleme bereiten. Aber im Zusammenhang mit Mehrschirmbetrieb (wie in meinem Falle mit zwei Monitoren und zusätzlich einem Fernseher) kann die ganze Angelegenheit zu einer sehr harten Nuss werden.

Problemlösung
Und deshalb steht für mich wohl Eines fest: Sobald es bei mir um mehr als einen Monitor geht, werden in Zukunft keine ATI-Karten mehr gekauft! Gleiches gilt auch für NVIDIA..!
Wenn also ein zweiter Monitor im Spiel ist, kommen für mich nur noch Grafikkarten in Frage, deren Treiberschnittstellen offengelegt wurden und für die es bereits entsprechende OpenSource-Treiber gibt. Alles andere funktioniert nicht (oder nicht zufriedenstellend) und ist daher offenbar Mist!

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7 Reaktionen zu “:-/”

  1. bed

    Vernünftiger Ansatz, ausser man braucht 3D Beschleunigung, da führt kein Weg an NVidia vorbei.
    Und da funktionieren auch die krudesten Monitorkonfigurationen, bestimmt auch deine

  2. dueddel

    Naja, ich sage mal so: Das würde ich vorher lieber ausprobieren wollen, um mich davon zu überzeugen. :)

    Andererseits magst du Recht behalten, da bei ATI-Problemen in vielen Foren ja recht häufig auf NVIDIA verwiesen wird. Da wird wohl schon etwas dran sein, dass NVIDIA nicht so viel Ärger macht, wenn so viele darauf setzen. ;)

    Fakt ist jedenfalls, dass ich definitiv keine ATI-Karte mehr kaufen werde, wenn ich auch nur ansatzweise mit dem Gedanken spiele, selbige mit einem Linux-System einsetzen zu wollen. Und erst recht nicht, wenn dabei mehr als ein Monitor im Spiel ist.

    Nun ja, zur Zeit habe ich aber weder Geld noch Muße, mich um eine neue GraKa zu kümmern. Dafür habe ich “nebenan” noch einen bislang ungenutzten Rechner stehen, der mir “zuflog” (ich habe bisher noch keine Kenntnis über dessen GraKa) und für den ich allem Anschein nach nur einen Monitor benutzen werde. Da werde ich wohl keine sonderbar großen Schwierigkeiten bezüglich der Anzeige haben. =)

    Vielen Dank für deinen Kommentar. :)
    Weitere sind willkommen… ;)

  3. Autor

    Habe ebenfalls ne ATI X1600 Pro und kann deine Probleme voll nachvollziehen. Eigentlich schade, dass der Linux-Markt immernoch so wenig Beachtung findet…

  4. dueddel

    Wahrlich, es ist ein Trauerspiel mit ATI.

    Was im Übrigen den aktuellen Status bei mir angeht, da kann ich nur sagen, dass ich mich bislang nicht mehr darum gekümmert habe, meine Fedora-Installation in Schuss zu bringen. Das betrifft insbesondere die Sache mit der Anzeige. Ich hatte schlicht keine Zeit dafür.

    Das heißt nicht, dass ich den zweiten PC, der noch bei mir zu Hause rumsteht, vergessen habe. Der wird sich sicher noch eines neuen Betriebssystems erfreuen können. Im Laufe dieses Jahres (wahrscheinlich erst im Sommer) werde ich ihm Fedora 9 (mal schauen, ob ich mich noch für eine andere Distribution entscheide) verpassen.

  5. lemming

    Irgendwie, dieses ganze Grafiktreiberzeugs unter Linux funktioniert nicht wirklich gut.
    Mein Kollege und ich haben einen Tag gebraucht um zwei Grakas mit drei Monitoren in einer akzeptablen Geschwindigkeit unter Gnome mit Xorg zum Laufen zu bekommen.

    Der Trick war dann, zwei unterschiedliche Hersteller der Grakas zu nehmen. 1x nvidia und 1x Ati.

    Echt zum Kotzen. Wenn ich da Richtung Mac und Windows schiele, dann klappt das dort immer gleich einwandfrei.

  6. Auyana

    Ich habe eine Radeon 9800 Pro und bekomme die auch nicht vernünftig zu laufen :-( Überlege mir gerade eine andere Linux-Version auf den Rechner zu spielen und zu hoffen, dass es mit der klappt.

  7. Dennis

    Also vor KDE4 hatte ich keine Probleme mit nvidia, aber durchaus immer wieder mit ATI. Würde in jedem Fall unter Linux zu einer nvidia Grafikkarte raten.

    Das Problem mit den Fenstern ohne Deko kenne ich von Compiz und anderen Desktopeffektereien. Hast Du die installiert und aktiviert?

    Grüße
    Dennis