Virtual Desktop
Vom “Arbeitsflächenumschalter”, wie er so schön heißt, mache ich sehr regen Gebrauch (ich finde das Ding verdammt toll) und möchte in Anlehnung an den Beitrag über Arbeitsflächen unter KDE kurz darauf eingehen, wie man den Umschalter unter Gnome handhabt.
Hier schaltet man zwischen den Arbeitsflächen mit [Strg]+[Alt]+[Pfeiltaste_Links] und [Strg]+[Alt]+[Pfeiltaste_Rechts] hin und her. Also spielend einfach.
Es ist möglich, Programme auch arbeitsflächenübergreifend zu benutzen. Mit anderen Worten: Ganz gleich, auf welcher Arbeitsfläche man sich befindet, das gewünschte Programm “wandert” stets mit. Als Anwendungsbeispiel sei hier genannt, dass man immer seinen Chat- oder eMail-Client im Blick hat. Ich selbst habe beispielsweise Gajim (Chat) auf jeder Arbeitsfläche sichtbar gemacht.
Dies einzustellen, ist ganz leicht: In der Titelleiste des Programms, welches überall sichtbar sein soll, ist per Rechtsklick das Fenstermenü zu öffnen und die Option “Immer auf der sichtbaren Arbeitsfläche” auszuwählen. Fertig.
Soll ein Fenster beim Wechsel auf eine andere Arbeitsfläche nicht jedes Mal “mitwandern”, sondern nur einmal während des aktuellen Wechsels, dann ist das auch kein großes Problem. Zu den oben genannten Tastenkombinationen zum Umschalten auf eine andere Arbeitsfläche muss einfach nur zusätzlich die Shift-Taste (auch bekannt als Umschalt-Taste) gedrückt werden. Bei den Kombinationen [Strg]+[Alt]+[Shift]+[Pfeiltaste_Links] und [Strg]+[Alt]+[Shift]+[Pfeiltaste_Rechts] wird das aktuell im Vordergrund stehende Fenster beim Wechsel auf die links bzw. rechts befindliche Arbeitsfläche “an die Hand genommen” und quasi mitgerissen.
Ändern lassen sich diese und viele weitere Tastenkombinationen im Übrigen über das Menü System > Einstellungen > Persönlich > Tastenkombinationen.